Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder im Leben arbeiten."

Kein Tag wie der andere

Ausbildung zur Pflegefachfrau/ -mann

"Es macht mich einfach glücklich, wenn ich den Bewohnern ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Etwas Positives zu bewirken, und sei es auch nur im Kleinen, das ist es, was mich motiviert." Diese und ähnliche Worte finden unsere Auszubildenden zum Altenpfleger, wenn man sie nach ihrer Motivation befragt.

Die Aufgaben im Beruf sind abwechslungsreich und verantwortungsvoll: Altenpfleger betreuen, beraten, pflegen und begleiten hilfsbedürftige ältere Menschen. Dazu gehören auch therapeutische und medizinische Behandlungen. Blutdruck zu messen, Katheter zu wechseln oder Spritzen zu geben, davor sollte man sich nicht scheuen. Alle Maßnahmen müssen gewissenhaft dokumentiert werden. Nicht zuletzt sind auch eine gehörige Portion Organisationstalent und Empathie Teil des Anforderungsprofils. Durch Freizeitaktivitäten, Gespräche und einfühlsame Fürsorge unterstützen Altenpfleger Senioren dabei.

Am meisten Freude macht vielen Auszubildenden immer die Kommunikation mit den Bewohnern. Viele bauen schnell familiäre Beziehungen zu den Senioren auf. Drei Jahre dauert die Ausbildung zur Pflegefachkraft. Das theoretische Know-how wie rechtliche Rahmenbedingungen, medizinische Kenntnisse und unterschiedliche Pflegemethoden erwerben die Azubis in einer Altenpflegeschule. Im regelmäßigen Wechsel mit der schulischen Ausbildung verbringen sie viel Zeit damit, ihr theoretisches Wissen in einer Einrichtung für Altenpflege in der Praxis zu erproben. Im BSH Seniorenzentrum steht ihnen dabei Praxisanleiterin Inga Hohberg mit Rat und Tat zur Seite.

Die Ausbildung hat bei der BSH einen hohen Stellenwert. Deshalb ist die examinierte Altenpflegerin für die intensive Betreuung der  Auszubildenden freigestellt. Das bedeutet, dass Inga Hohberg nicht, wie in den meisten Betrieben üblich, auch selbst als Pflegekraft im Wohnbereich arbeitet. „Zeit ist in der Pflege ein knappes Gut“, kommentiert die Ausbilderin. „Oft laufen die Azubis einfach so mit, weil den Fachkräften im stressigen Arbeitsalltag eine umfassende praktische Anleitung gar nicht möglich ist.“ In ihrer Position kann sich Inga Hohberg  ganz auf ihre Azubis konzentrieren, sie sowohl im Umgang mit den Bewohnern als auch bei Prüfungsvorbereitungen unterstützen. Mit Herz und Verstand. Der Beruf verlangt Einsatz. Dazu gehört auch das Arbeiten im Schichtdienst oder Wochenendarbeit. Wen das nicht abschreckt, dem bieten sich viele Chancen. „Wer sich für die Altenpflege entscheidet, wählt einen sicheren Job mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven“, sagt Inga Hohberg. „Zudem sind die Arbeitszeiten durch den Schichtdienst flexibel, sodass auch junge Familienväter und -mütter mit verringerter Stundenzahl gut eingesetzt werden können.“ Mit der passenden Weiterbildung bieten sich zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten. Und, was für Inga Hohberg und viele weitere Altenpfleger mit Herz und Seele im Vordergrund steht: das Wissen, mit dem eigenen Einsatz hilfs- und pflegebedürftigen Menschen einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen. „Einfach mal reinschnuppern“, rät Inga Hohberg Interessierten. „Wer überlegt, ob der Job für ihn in Frage kommt, der darf sich gerne bei uns melden. Einen Probearbeitstag können wir fast immer organisieren.“

Alles Infos rund um die Ausbildung "Pflegefachfrau/-mann (m/w/d)

Im Jahr 2020 startet die neue generalistische Pflegeausbildung, d.h. es werden die bisherigen Berufsausbildungen der Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege zu einer Ausbildung mit dem Berufsabschluss Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt. Diese Ausbildung befähigt die Auszubildenden zur Pflege von Menschen allen Altersstufen in allen Versorgungsbereichen. Aufgrund der automatischen Anerkennung des generalistischen Berufsabschlusses gilt dieser auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU.

Spezialisierung

Neu an der Ausbildung ist das Wahlrecht: Auszubildende können vor Beginn des letzten Drittels der Ausbildung entscheiden, ob sie die generalistische Ausbildung als Pflegefachfrau/-mann fortsetzen möchten oder sie sich spezialisieren möchten zum Altenpfleger oder zum Gesundheits- und Krankenpfleger.

Perspektiven

Nach dem Abschluss der generalistischen Ausbildung ist ein Wechsel innerhalb der pflegerischen Versorgungsbereiche jederzeit möglich. Die Ausbildung wird über eine EU-Richtlinie in anderen EU-Mitgliedstaaten automatisch anerkannt. Zudem ermöglichen zahlreiche Fort- und Weiterbildungen sowie verschiedene Pflegestudiengänge (die zum Teil auch ohne Abitur absolviert werden können) eine kontinuierliche Karriereentwicklung.

Zugangsvoraussetzungen

  • Mittlerer Schulabschluss
  • Hauptschulabschluss plus eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung oder mindestens einjährige Helferausbildung in der Pflege
  • Erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung

Unsere Kooperationspartner sind in der Regel das Katholische Bildungszentrum in Hagen sowie Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH und die maxQ. im bfw-Unternehmen für Bildung. Weitere Informationen zur Ausbildung als Pflegefachfrau/-mann erteilt das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Berufsausbildung.

Haben Sie Interesse diesen Beruf zu erlernen? Dann senden Sie uns gerne Ihre Bewerbungsunterlagen! (Lebenslauf und Kopie des letzten Schulzeugnisses) z.Hd. Inga Hohberg, Buschstraße 50, 58099 Hagen.

Sie sind noch nicht überzeugt vom Pflegeberuf? Klicken Sie hier um 20 gute Gründe zu erfahren, die für eine Karriere in der Pflege sprechen!

Hier finden Sie weiter Informationen zu den Fachseminaren für Pflegeberufe:

Katholischen Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe gGmbH

Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH

Bei Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Schulleitungen der Fachseminare gerne zur Verfügung.

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Inga Hohberg

Praxisanleitung

02331 622-613