„Qualität ist der Motor unseres Handelns bei der BSH.“ BSH-Qualitätsmanagerinnen Tanja Poralla (links) und Svenja Weiß (rechts) mit Wohnbereichsleiterin Büsra Güver.

Gelebte Qualität

BSH Seniorenzentrum hat Kundenbedürfnisse im Blick

Qualitätsmanagement (QM) in der Pflege – was erst mal sperrig klingt, bringt handfeste Vorteile für die Bewohner, Gäste und auch Mitarbeiter des BSH Seniorenzentrums. Zwar ersetzt ein Qualitätsmanagementsystem kein Personal. Es hilft aber dabei, Pflegeprozesse klar zu strukturieren und systematisch zu verbessern. So bleibt am Ende mehr Zeit für die Bewohner.

,,Als Qualitätsmanager des BSH Seniorenzentrums schauen wir sozusagen aus der Vogelperspektive auf alle Bereiche unseres Hauses und arbeiten mithilfe der Rückmeldungen unserer Bewohner und Mitarbeiter an einer ganzheitlichen Sicherung und Verbesserung der Pflege“, erklären Svenja Weiß und Tanja Poralla vom Qualitätsmanagement. „Schließlich sollen sich Bewohner und Gäste bei uns wie zu Hause fühlen."

Immer auf dem neuesten Stand

Schritt für Schritt werden alle Bereiche genau betrachtet, gegebenenfalls neu strukturiert und die Veränderungen immer wieder überprüft. In regelmäßigen Visiten begutachten die Qualitätsmanagerinnen beispielsweise die professionelle Pflege. „Unsere QM-News informieren die Mitarbeiter über die aktuellen Expertenstandards, sodass alle fachlich stets auf dem neusten Stand sind“, sagt Svenja Weiß. Ob Dekubitusprophylaxe, Mobilitätsförderung oder die Pflege von Menschen mit chronischen Wunden – das Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass alle Pflegekräfte nach den gleichen Standards arbeiten. Und bringt so ein Mehr an Sicherheit für die Bewohner wie für die Mitarbeiter.

Externe Zertifizierung

In Kürze wird eine Befragung noch tiefere Einblicke in die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ermöglichen. Und auch das Qualitätsmanagement selbst plant, sich einer Überprüfung zu unterziehen. „Wir möchten unser QM mit Blick auf eine mögliche Zertifizierung nach der international anerkannten Norm ISO 9001 überprüfen lassen“, sagt Svenja Weiß. „So können wir sicherstellen, dass unser System konform ist und wir uns zudem kontinuierlich verbessern.“